Wilhelm Kleinöder

Fotografie ist seit Kindheit und Jugend mein Hobby. Meine erste Kamera war eine einfache Agfa Box mit 6x9cm Rollfilm. Leider gibt es keine Bilder aus dieser Zeit, aber in meinen Augen sind die Eindrücke noch vorhanden.
Die Kameras haben sich im Laufe der Jahre verändert und auch das Filmmaterial. In den Fotoclubs wurden vor allem Dias gezeigt und diskutiert. Es wurden gute Bilder gemacht, die in Fotomagazinen und Büchern veröffentlicht und auch in Ausstellungen gehängt wurden. Allerdings mussten bei Wettbewerben die Bilder immer einem bestimmten Zeitgeist entsprechen, um gehängt zu werden (und heute?). Aber das waren nicht mehr meine Bilder, wie ich sie machen wollte. Deshalb konzentrierte ich mich auf meine eigenen Ausstellungen, die zum Teil in Erlangen, München und Heidelberg gezeigt wurden. Heute werden meine Bilder auf meiner eigenen Website bei meine-art-zu-sehen.de sowie auf lokalen Ausstellungen gezeigt.
Schließlich war das Interesse an Schwarzweißfotografie so groß, dass ich Workshops mit Peter Gasser und Bob Werling besuchte, um meine Arbeit im Großformat (8×10 Zoll) machen zu können. Dies war wohl die intensivste Phase der Fotografie mit allen Möglichkeiten, den tonalen Reichtum von Schwarz-Weiß-Bildern an die Grenzen zu bringen.
Seit ich im Ruhestand bin, fotografiere ich nur noch digital. Das Thema Natur und Landschaften hat mich immer fotografisch begleitet, aber auch Menschen. Für die Natur- und Landschaftsfotos habe ich ebenfalls angefangen, die Umwandlung in Schwarzweiß vorzunehmen. Wirkliche Meister im Sinne von Ansel Adams gibt es leider nur sehr wenige. Hier muss ich viel mehr lernen, um auf der analogen Zeit aufzubauen. Die digitale Fotografie ist ja grundsätzlich farbig und damit kann mit der heutigen Software immer ein qualitativ hochwertiges Schwarzweißbild erstellt werden.
Heute, mit der Digitalfotografie, wo man das Ergebnis sofort nach der Aufnahme sehen kann, wurde auch ein gewisser experimenteller Stil in meine Arbeit aufgenommen. Insbesondere bei längeren Belichtungszeiten können gute Ergebnisse mit ästhetisch ansprechenden Bildern erzielt werden, die gerade aufgrund der Unschärfe einen besonderen Reiz auslösen und den Betrachter veranlassen, auf dem Bild zu verweilen.
Meine fotografischen Arbeiten befinden sich auf meine-art-zu-sehen.de. Meine Seminare, Workshops, Fotowanderungen und weitere Aktivitäten sind unter foto-aktiv.meine-art-zu-sehen.de zu finden.

 

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